




ASV-
Man nehme:
eine Horde Pfälzer Fußballerinnen, stecke sie in einen Bus -
Was kommt dabei raus?
Das wusste keiner so recht, als wir uns am Pfingstfreitag auf den Weg Richtung Chiemsee
machten.
Im Gepäck: Töpfe, Salatschüsseln und jede Menge Vorrat. Schließlich wollten wir einerseits
kochen und andererseits auch nicht verhungern. Am ersten Abend vertrauten wir deshalb
der heimischen Küche. Wildgulasch und naturtrübes Bier -
Für die Verpflegung am nächsten Morgen sorgte der Trainer:
Er lieferte Brötchen ab
und verschwand dann wieder. Er hatte sich sicherheitshalber mit seiner Familie nebenan
ein Zimmer genommen, mit Frühstück.
Ein Buffet gab's bei uns zwar nicht, aber einen Kaffeekocher (Thomas), eine Kehrbeauftragte (Mareike), eine Marmeladenlieferantin (Selina), eine Nutellaexpertin (Sonja), eine Abspülerin (Claudia), eine Abräumerin (Maria), eine Unterhalterin (Christina) und eine Tänzerin (Sabrina), doch dazu später mehr.
Das Experiment ging in die nächste Phase.
Was hat das Experiment gezeigt, außer dass Fußballerinnen vielseitig begabt sind,
kochen, tanzen, E-
Dass sie auch ohne fremde Hilfe vier Tage überleben, dass eine ASV-
Pfalz aber auch ganz schön ist, und dass sich da die Richtigen
gesucht und gefunden haben:
Sonja ("Siehste mal."), Christina (übelst lustig), Mareike (die Koch), Sabrina (die Tänzerin), Selina (an der Gitarre), Claudia (Kniffelkönigin) und Maria (die Übersetzerin).
Danke an den Trainer für die Brötchen -
Was passiert, wenn man den Fußballerinnen Kultur bietet?
Auf dem Programm stand eine Stadtführung in Rosenheim. Sie war als Abenteuergeschichte
getarnt.
"Auf den Spuren der Rosenheim-
Die Älteren
unter uns kannten die Serie mit den lustigen Polizisten aus Rosenheim, die nicht
nur wegen ihres Dialekts sondern auch wegen ungewöhnlicher Methoden auffallen. Die
Führung führte an ihre Drehorte, zur Polizei, die eigentlich das Rathaus ist und
für die Dreharbeiten immer umdekoriert wird, zum Justizgebäude, zum Fitnesscenter,
das eigentlich ein Modeladen ist, zur Polizistenstammkneipe, zum Wassergraben, in
den "bald mal einer reinfahren wird", wie der Stadtführer hinter vorgehaltener Hand
verriet. So viel Wissensdurst macht natürlich hungrig. Wir verließen uns auf einheimische
Küche und wurden nicht enttäuscht.

Nach einem Stadtbummel ging es mit neuen Sonnenbrillen, Schienbeinschonern, Stutzen
und einem CSU-
und die anderen Tiere des Streichelzoos s
ehnsüchtig und umsonst darauf warteten,
gestreichelt zu werden.



Eine Inselrundfahrt auf dem Chiemsee stand auf dem Programm. Sonnenbrand gab's gratis dazu.
Zur Führung mit der gebildeten König-
Sie sang.
Am Ende wurden wir für Ministranten auf Wallfahrt gehalten...
Am Abend war
E-
Ein
paar Fußballerinnen wollten testen, ob sie das Zeug zur Garde haben. Gardetänzerin
Christina testete Ex-
Sonja fiel vor allem vor dem Schloss auf. Nicht nur, weil sie so gut posen, sondern auch, weil sie so hoch springen kann. Aber da sagen die Bilder mehr als tausend Worte...


Es stand Relaxen auf dem Programm und -
Die Koch -
Die WG-
Was tun?
Kalorien verbrennen! Pokalendspiel lautete das Geheimrezept. Und der Sport half. Und Green Lemon. Und Gummibärchen. Und Lachen. Und Frühstücken mit frischen Brötchen. Und Schiffchenfahren.
Bänken und hielten sich die Bäuche. 
